Fachpack 2025
AST weitet sein Portfolio weiter aus und zeigt sich erneut als innovativer Verpackungshersteller auf der Fachpack

Auch 2025 zeigt AST auf der Fachpack ein breites Spektrum von innovativen Neuerungen aus den Bereichen Verpackung und Nachhaltigkeit. Zum ersten Mal beleuchtet der mittelständige Verpackungshersteller auch sein Geschäftsfeld „Technologie“ und stellt hier eine neu entwickelte Maschinensteuerung vor, die auch live auf dem Messestand in Halle 6 zu sehen war. Alle Blasformmaschinen der Marke „AST“ werden künftig mit dieser Steuerung ausgerüstet um die Leistungsfähigkeit und Qualität in den einzelnen Produktionswerken weiter zu erhöhen. AST beschreitet hier weiter konsequent den Schritt zum eigenen Maschinenbau um hierdurch für seine Kunden ein Höchstmaß an Produktionssicherheit zu gewährleisten.
Aber auch im AST-Kerngeschäft der blasgeformten Verpackungen gab es viele Neuerungen auf dem Messestand von AST zu bestaunen. So wurde z.B. das Segment der Freizeit - & Campingartikel signifikant erweitert um der wachsenden Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden.
Im Bereich der Industrieverpackungen hat AST ebenfalls mit einigen Neuerungen aufzuwarten. Ausgestellt wurde u.a. erstmalig ein faltbarer IBC (Intermediate Bulk Container) mit dem Handelsnamen „Easy Cube“ welcher idealerweise im Bereich der Lebensmittelverpackungen eingesetzt werden kann. AST ist sehr stolz darauf, dass man für den „Easy Cube“ ein Patent hält.
Ebenfalls neu im AST-Programm sind Coex-Verpackungen (mehrheitlich Kanister von 5 – 30 l) mit bis zu 6 Schichten die durch ihre Mehrschichtigkeit eine Kombination von Eigenschaften wie Reißfestigkeit, Schutz vor Nässe und UV-Strahlung sowie eine Barrierefunktion bieten. Ermöglicht wurde diese Portfolio-Erweiterung durch eine Kooperation mit dem finnischen Verpackungshersteller Muovi Heljanko.
Nachhaltigkeit ist „Key“. Das hat auch AST erkannt und ist bereits seit mehreren Jahren in hohem Maße in diesem wichtigen Segment aktiv. Man verfolgt hier mehrere Ansätze, die bereits auf der Fachpack 2024 in einem Vortrag vorgestellt wurden. Im Sub-Segment „Mechanisches Recycling“ betreibt AST mittlerweile 8 Produktionsstätten in Europa mit einer Gesamt-Kapazität von 2500 t/a. Hier zahlt sich das vor wenigen Jahren eingeführte Rücknahmesystem „Cipacks“ aus. Mittels „Cipacks“ werden neben IBCs und Fässern auch gebrauchte Kanister zurückgenommen, was in der Branche einzigartig ist. Das in den eigenen Werken produzierte PCR (Post Consumer Rezyklat) mit dem Handelsnamen „Asthene“ wird primär für die eigenen Produktionsstandorte verwendet. AST bietet aber neuerdings auch sein umfangreiches „Asthene-Portfolio“ auf dem freien Markt an. Die Qualität der „Asthene-Produkte“ wird in einem neu errichteten Labor sichergestellt und für UN-fähige PCRs liegt seit geraumer Zeit auch die Zertifizierung der BAM vor.
Neben den aus dem mechanischen Recycling gewonnenen PCRs werden aber auch mehr und mehr HDPEs verarbeitet, welche aus nicht-fossilen Quellen bzw. aus dem chemischen Recycling stammen. Hierdurch kann AST seinen Kunden ein breites Spektrum zur Reduzierung des CO2-Fußabfruck bieten. „Last but not least“ betreibt AST in einigen Werken auch „Re-Use“. Hier werden Verpackungen aufwendig gereinigt und nach Überprüfung (Dichtigkeit etc.) wieder in den Umlauf gebracht. Ebenfalls ein wertvoller Beitrag zur Kreislaufwirtschaft!
AST sieht sich aufgrund der hohen Diversifizierung gut für die Zukunft gerüstet und möchte seine Rolle als führender Verpackungshersteller weiter ausbauen.

Neuorientierung eines Familienunternehmens

AST: Jung, modern, zukunftsfähig
– Wie sich das Familienunternehmen neu erfindet
Erndtebrück. Bei der Firma AST, einem familiengeführten Hersteller von Kunststoffverpackungen mit europaweit 16 Standorten, weht ein frischer Wind durch die Produktionshallen. Unter der Leitung von Erik Strohmann, der das Unternehmen nun in der dritten Generation mit nur 20 Jahren mitgestaltet, stehen die Zeichen klar auf Zukunft, Innovation – und Menschlichkeit. In seinem jungen Alter hat er mit Mut, Ideenreichtum und einer klaren Vision den Betrieb in kürzester Zeit grundlegend modernisiert – und das mit beeindruckender Wirkung. In nur wenigen Monaten hat sich nicht nur das Betriebsklima nachhaltig verbessert, sondern es wurde auch der Grundstein für ein stabiles Arbeitsumfeld gelegt, das sichere Arbeitsplätze garantiert.
Bessere Bedingungen, echte Wertschätzung
Bereits vor einiger Zeit setzte Erik ein deutliches Zeichen: Anfang letzten Jahres wurden die Gehälter aller Produktionsmitarbeiter spürbar erhöht – nicht nur am Hauptsitz in Erndtebrück, sondern standortübergreifend in allen deutschen Werken.
Für den jungen Unternehmer ein selbstverständlicher Schritt. „Gute Arbeit verdient gute Bezahlung. Wer Leistung bringt, soll davon auch spürbar profitieren “, erklärt er. Die Initiative wurde im gesamten Team positiv aufgenommen – ein Zeichen, dass Wertschätzung bei AST nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird.
Automatisierung mit Blick auf den Menschen
„Mir war von Anfang an wichtig, dass wir nicht nur effizienter werden, sondern auch ein noch besserer Arbeitgeber. Denn ohne unser Team wären wir heute nicht da, wo wir sind. Die Menschen sollen bei uns im Mittelpunkt stehen“, betont Erik, der seine Ausbildung im eigenen Betrieb absolvierte und seitdem konsequent an Verbesserungen arbeitet. „Viele Tätigkeiten waren körperlich extrem belastend – heute übernehmen Maschinen das und unsere Mitarbeiter können sich auf anspruchsvollere, verantwortungsvollere Aufgaben konzentrieren.“
In den vergangenen Monaten wurden weitreichende Umstellungen in der Produktion vorgenommen. Der gesamte Maschinenpark wurde grundlegend erneuert, modernisiert und auf eine neue Stufe gehoben – nicht einfach nur, um schneller zu sein, sondern vor allem um bessere Bedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen. Veraltete Anlagen wurden systematisch umgestellt, überholt oder durch hochmoderne Technik ersetzt. Und das alles nach einer klaren Vision von Erik: mehr Effizienz, ja – aber vor allem mehr Sauberkeit, weniger Lärm und eine Umgebung, in der sich Menschen wohlfühlen und sicher arbeiten können.
Moderne Automatisierungslösungen ersetzen mittlerweile viele monotone und körperlich belastende Tätigkeiten. „Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter gesünder, sicherer und zufriedener arbeiten können. Automatisierung bedeutet für uns nicht, dass Maschinen Menschen ersetzen. Im Gegenteil: Sie entlasten unsere Mitarbeiter von monotonen Tätigkeiten und schaffen Raum für anspruchsvollere Aufgaben, in denen sie ihre Stärken besser entfalten können.“ Durch die Einführung neuester Technik wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch die Arbeitsqualität spürbar verbessert - Tag für Tag, Schicht für Schicht. Was heute in den Hallen von AST steht, ist moderne Technik – ja. Aber vor allem ist es ein klares Bekenntnis zu den Menschen, die hier arbeiten.
Dabei ließ Erik von Anfang an sein Team nicht außen vor. Im Gegenteil: Viele der heutigen Verbesserungen entstanden im engen Austausch mit den Mitarbeitenden. „Ich habe schnell gemerkt, dass viele Kolleginnen und Kollegen großartige Ideen hatten, wie wir bestimmte Abläufe besser gestalten können. Mir war von Anfang an wichtig, dass jeder seine Ideen einbringen kann – ganz ohne Scheu oder Hierarchiedenken. Ich bin bewusst auf viele Kolleginnen und Kollegen zugegangen, habe zugehört, gefragt, diskutiert. Jede Meinung zählt und viele der Veränderungen wären ohne diesen offenen Austausch gar nicht möglich gewesen. Es war und ist ein gemeinsamer Kraftakt – und ich bin dankbar mit so einem starken Team arbeiten zu dürfen.“
Besonders dankbar ist er seinem gesamten Team. „Ohne die Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen wäre dieser Wandel nicht machbar gewesen. Ein besonderer Dank gilt dabei André Feth und Vahidin Bivolaku – die beiden haben mich vom ersten Tag an eng begleitet, enorm viel Einsatz gezeigt und mich tatkräftig unterstützt.“
Ein modernes Familienunternehmen mit Weitblick
Alle AST-Standorte produzieren seit Jahrzehnten hochwertige Kunststoffkanister, -fässer und -flaschen. Doch der Blick richtet sich längst nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf Nachhaltigkeit: Das Unternehmen recycelt und rekonditioniert mittlerweile auch eigene Verpackungen. Damit leistet AST einen aktiven Beitrag zur Kreislaufwirtschaft – ganz im Sinne der nächsten Generationen.
„Ich bin stolz, dass wir als Familienunternehmen nicht stehen bleiben, sondern gemeinsam mutig vorangehen. Es geht nicht nur darum, was wir produzieren, sondern wie wir es tun – und mit wem.“
Ein weiteres, oft übersehenes Detail: Erik ließ Trennwände in Produktionsbereichen einziehen, die den Lärmpegel deutlich reduziert. Für ihn kein Luxus, sondern Ausdruck eines verantwortungsvollen Führungsstils. „Das Wohl unserer Mitarbeiter steht für mich im Mittelpunkt. Wer sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt, arbeitet nicht nur besser, sondern bleibt dem Unternehmen auch langfristig treu.“
All diese Maßnahmen dienen einem gemeinsamen Zweck: den Betrieb zukunftssicher aufzustellen und stabile, sichere Arbeitsplätze zu schaffen. In kurzer Zeit hat sich das Unternehmen zu einem modernen, attraktiven Arbeitgeber entwickelt, der den Wandel aktiv als Chance nutzt.
Durch die umfassenden Modernisierungen – von der Automatisierung über energieeffiziente Technologien bis hin zu optimierten Produktionsabläufen – konnte AST bereits deutlich spürbare Einsparungen bei Betriebskosten erzielen. Ein Beweis dafür, dass soziales Engagement und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können.
Zukunft mit Verantwortung
AST steht heute sinnbildlich für das, was ein modernes, familiengeführtes Industrieunternehmen leisten kann – wenn der Mut zur Veränderung da ist. Mit Erik Strohmann an der Spitze hat sich AST nicht nur technisch modernisiert, sondern sich auch als arbeitnehmerfreundlicher, nachhaltiger und zukunftssicherer Betrieb neu aufgestellt.
„Ich bin stolz, was wir gemeinsam erreicht haben. Aber ich sehe das nicht als Ziel, sondern als Anfang“, sagt Erik. „Wir werden weitergehen, weiter lernen, weiter besser werden – für unsere Kunden, für unsere Umwelt und vor allem für die Menschen, die hier arbeiten.“
Die AST. Gruppe übernimmt P.I.T. Plastic Industrie Twente B.V.

Zwei sehr bekannte familiengeführte Unternehmen in der Verpackungsindustrie, die AST. Gruppe und Plastic Industrie Twente B.V., freuen sich eine erfolgreiche Übernahme verkünden zu können. Diese markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Entwicklung beider Unternehmen und stärkt die Position als führender Anbieter in der Kunststoffindustrie.
Wir möchten betonen, dass für unsere Kunden durch diese Übernahme keinerlei Änderungen entstehen werden. Wir werden Ihnen weiterhin den gewohnt hervorragenden Service und die Qualität bieten, die Sie von uns erwarten und gewohnt sind. Die Aufnahme in die AST. Gruppe stellt eine perfekte Ergänzung zu unserem bisherigen Portfolio dar. Durch die Kombination unserer Stärken werden wir unsere Produktionskapazitäten erweitern, unser Produktangebot diversifizieren und unseren Kunden noch vielfältigere Lösungen anbieten können.
Wir sind überzeugt, dass diese Übernahme sowohl für die AST. Gruppe als auch für Plastic Industrie Twente B.V. von großem Nutzen sein wird. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und sind zuversichtlich, dass diese Übernahme positive Auswirkungen für unsere Mitarbeiter, Kunden und Partner haben wird.
Alle Ihnen bekannten Gesichter bleiben weiterhin in beiden Unternehmen erhalten.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Statements:
Jörg Strohmann, geschäftsführender Gesellschafter von AST., über die Übernahme, “Diese Integration in unsere Gruppe passt perfekt in unsere Philosophie. Zum Einen haben wir mit dem Portfolio von P.I.T. unsere Produktvielfalt an den richtigen Stellen erweitert, aber auch mit der Inhaberfamilie am Ende Freunde gefunden, welche weiterhin im Unternehmen bleiben und unsere Denkweise für eine nachhaltige Zukunft teilen."
Angelique Perik-Looms, Geschäftsführung P.I.T., freut sich zur AST. Gruppe zu gehören und ergänzt, “Wir haben von der ersten Minute gemerkt, dass wir durch die Entstehung von P.I.T. durch meine Eltern, perfekt zu AST. passen. Wir sehen, dass gerade unsere Produkte von AST. gesucht wurden und freuen uns zusammen in die Zukunft zu gehen."
Über P.I.T. Plastic Industrie Twente B.V.: P.I.T. ein bekannter Name in Europa für Schraubdeckelfässer bis 220l und Sonderprodukte für die Lebensmittelindustrie. Bekannt für die hohen Qualitätsstandards, welche durch die Lebensmittelsicherheit nach BRC hervorgehoben werden.
Webseite: Pit Plastics Almelo - Plastic Industrie Twente B.V.